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Hat ein Induktionskochfeld wirklich Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit?

Induktionskochfelder zählen inzwischen zum Küchenstandard. Zum einen bieten sie deutliche Stromersparnis, zum anderen verringern sie die Kochzeiten erheblich. 

Ein Magnetfeld bildet einen Wirbelstrom im Kochgeschirr, wodurch das Geschirr erwärmt wird und damit das Kochgut gegart. Je höher die Frequenz des induzierten Stromes, desto höher die Wärmeeinwirkung im Kochgeschirr. Die übliche Frequenz im Betrieb liegt zwischen 20 und 50 Kilohertz, mit der Aussendung entsprechender Oberwellen ergibt dies ein Spektrum von 20 kHz bis 600 kHz. Die Breite dieses Frequenzbandes liegt im Langwellenbereich, genauer im unteren Frequenzbereich der Mittelwelle. Ein Induktionskochfeld sendet somit durchaus Wellen aus – das ist jedoch nicht zu verwechseln mit Strahlung.

Gesetzliche Grenzwerte hierfür regelt die 26. Bundesimmissionsschutzverordnung. Hierzu gibt es eine Vielzahl an Arbeitskreisen und Gremien, die sich mit dieser Thematik befassen, unter anderen der Arbeitskreis Elektro-Biologie e.V., kurz AEB. Dieser sieht eine grundsätzliche Ablehnung von Induktionskochfeldern im privaten Bereich nicht gerechtfertigt, empfiehlt im Umgang damit jedoch gewisse Vorsichtsmaßnahmen abhängig von der Elektrosensitivität der nutzenden Person. Danach können normsensitive Personen, also Menschen ohne medizinische Einschränkungen die nicht auf physikalische Felder reagieren, im privaten Bereich gefahr- und bedenkenlos Induktionskochfelder nutzen. Inhaber z.B. eines Herzschrittmachers oder Patienten von Chemo- oder Strahlentherapien sollten beim Betrieb von Induktionskochfeldern möglichst Abstand halten. Dies gilt allerdings nicht für den Verzehr der zubereiteten Speisen, nur für den Betrieb des Induktionskochfeldes.

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Gemäß AEB spielt die Dosis der Belastung eine entscheidende Rolle. Von großer Bedeutung ist, ob die Feldkräfte nachts oder tags auf den Körper einwirken. Kurzfristige Belastungen sind für den Körper zwar biologischer Stress, dieser Elektrostress kann aber durch belastungsfreie Ruhephasen ausgeglichen werden. Elektrosensible Personen sollten vom Umgang mit Induktionskochfeldern absehen. Benötigen diese Personen schnelles Ankochen oder große Hitze für ihr Kochverhalten, können ausschließlich gasbetriebene Kochstellen empfohlen werden. Bedingt durch den Strom als Energiequelle scheiden hier auch übliche Glaskeramikkochfelder oder altgediente Massekochfelder aus. Die Befürchtung, dass ähnlich dem Mikrowellenkochen eine toxische Denaturierung des Kochgutes geschieht, ist unbegründet. Aufgrund der deutlich höheren Wellenlänge ist ein Erhitzen des Gargutes nicht möglich – im Gegensatz zur Mikrowelle.